Bin gestern mit Quang, meinem Guide und Raoul und Tu, seinem Guide von Dalat aus auf unsere 350 km Reise nach Saigon durch das Zentrale Hochgebirge gestartet. Dalat ist der Lieferant fuer Blumen und Fruechte v.a. Erdbeeren fuer Vietnam aber auf fuer andere Laender v.a. in Asien. Lustigerweise betreibt eine hollaendische Firma ein Joint Venture mit einer vietnamesischen Firma fuer die Blumenzuechtung! So sahen wir auch viele Gewaechshaeuser bloss keine Tulpen.
Weiter ging es zum Elephant Waterfall. Nach halsbrecherischer Kletterei durch die Klippen am Fusse des Wasserfalls konnten wir die einzigartige Aussicht auf die Wassermassen geniessen und uns ein wenig abkuehlen. Nach anstrengendem Aufstieg besichtigten wir einen chinesichen Tempel. Das war ein ganz tolles Erlebnis, v.a. weil wir und eine alte Frau, die den Gong schlug alleine waren. Keine Touristen! So sollte es auch bleiben. Nach diesem Besuch ging es zu einer Kaffeeplantage, Vietnam exportiert mittlerweile sehr viel Kaffee in alle Welt. Nach einem Stop in einem lokalen Restaurant zum Mittagessen und einem Plausch mit den Einheimischen (wer wir waeren, woher wir kaemen und wie schoen wir waeren - wegen der weissen Haut und den blonden Haaren) fuhren wir durch die sagenhaft schoen Berglandschaft und besuchten ein echtes Bergvolkdorf. Da kommt nie ein Tourist vorbei, weil die Regierung auch keine offiziellen Touren dorthin zulaesst. Die Touristen sollen das wohlhabende und sich praechtig entwickelnde kommunistische Land sehen. Es war ganz einzigartig und in Bildern besser zu beschreiben.
Nach diesem tollen Erlebnis besuchten wir eine Seidenfabrik, wo aus den Raupencoccons, bevor sie Schmetterlinge werden, die Seide gewonnen wird. Mehr dazu spaeter!
Auf einer anschliessenden abenteuerlichen Fahrt ueber eine Bergstrasse machten wir Picknick auf einem Pass und bestaunten den Sonnenuntergang bei Mango und Birne und Apfel uueber dem Bambuswald.
Am Abend fanden wir ein sehr schoenes Hotel und assen zu abend. Wir gingen alle um 22 Uhr zu Bett, total ausgebrannt von den vielen Erlebnissen und Eindruecken.
Heute frueh ging es dann weiter on the Road mit den Motorbikes. Heute besuchten wir eine Chashewnuss Fabrik und eine Pfefferplantage sowie eine Schule (leider nur von aussen, aber die Kinder sind so schon total ausgetickt und wollten, dass wir ganz viele Fotos machten) und ein Kriegsgrab der VietCong. Denn schliesslich hatten die den Krieg 1975 gewonnen und seitdem war das Land Kommunistisch. Einen offiziellen Friedhof fuer die vielen gefallenen suedvietnamesischen Soldaten gibt es nicht. Am Vormittag machten wir Rast in einer Art Raststaette mit Haengematten unter Bambusdach und unterhieltren uns mit der Besizterin, die frueher mal fuer die Amerikaner arbeitete und dann Saigon verlassen musste und ihr wurde dieser Fleck Erde im Wald zugewiesen. Zum Glueck verlaeuft der “Highway” (eine normale Landstrasse) dort entlang. Die Frau war auch sehr in uns und unsere Reise interessiert.
Gehe jetzt mit der Gruppe essen und freue mich auf morgen, wenn wir die CuChi Tunnel besuchen und Saigon erreichen.

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